09.05.2010                                                                                                        - zurück


Da sich bisher noch niemand gemeldet hat, um etwas loszuwerden, oder mitzuteilen, fange ich selbst mal an.

Ihr lieben Bauern aus der Umgebung.
Wir sind froh euch zu haben. Euer Leben im Einklang mit der Natur, euer Bestreben danach für euere Tiere das Beste zu tun und zu geben, imponiert uns!
Uns Hundehaltern.
Ich verspreche euch, dass wir - und damit meine ich mich selbst und viele Hundehalter die ich kenne, in Zukunft besser aufpassen werden, wo unsere vierbeinigen Freunde ihre Ausscheidungen hinterlassen.
Wir wollen euch nicht ärgern, sondern mit euch auskommen und freuen uns über gegenseitigen Respekt und wenn es sein muss: hier und da mal um ein klärendes, freundliches Gespräch. Damit die Welt für alle in Ordnung bleibt :-)

Ich weiß, dass man euch von politischer Seite aus gesehen, viele Auflagen macht, damit ihr eure Tiere halten dürft, damit sie nicht krank werden, damit das Korn, das Heu....... nicht verunreinigt wird. Ihr müsst Werte/Zahlen dazu abliefern. Viele,viele Vorschriften und Auflagen, die diejenigen entscheiden, die gar nichts mit der Materie zu tun haben. Ich behaupte das einfach mal so.

Nun werde ich besonder aufpassen, dass "meine" Hunde nicht in die Kornfelder, laufen und auch nicht auf die Wiesen, auf denen mal Heu geerntet wird, und den Buckel krumm machen. Ich weiß, dass viele andere Hundehalter auch so denken.
Ich bin auch überfroh, dass "unsere" erste Entleerung am Morgen auf unser eigenes Grundstück geht.
Und dass ich mit der Ernährung unsrer Hunde, nämlich Rohkost (barf), keinerlei Chemie in die Natur bringe. Barfen bedeutet: Biologisch artgerechte Rohnahrung. Ausser Fleisch vom Rind/Huhn/Pute und Fisch bekommen unsere Vierbeiner püriertes frisches Gemüse und Milschprodukte. Und rohe Rinderknochen dürfen sie auch fressen. Meiner Meinung nach: alles gesunde Kost, die auch als gesundes Überbleibles, welches nicht verdaut werden kann, hinten wieder raus kommt.

Eine Frage bleibt trotzdem.
Wohin dürfen unsere Hunde denn noch machen? Kann mir keiner so genau beantworten. Ich versuche es oft, bis in den Wald zu schaffen, aber auch dort wird es bestimmt bald jemanden geben, der der Meinung ist, das damit das Wild gefährdet wird. Puh! Gar nicht so einfach.

Und noch ne Frage taucht grade so auf.
Da nur ganz wenig Vieh auf den Weiden zu sehen ist - was ich echt bedaure und ihr sicher auch, da es ja wieder um Vorschriften geht - wie muss denn das Vieh ernährt werden um nicht krank zu werden. Oder musss man sich da überhaupt keine Sorgen machen? Bekommen die Kühe/Rinder...... Zusätze in ihr Futter um nicht krank zu werden und müssen wir - die Hundehalter - nicht auch manchmal aufpassen, damit unsere Hunde nicht deren Hinterlassenschaften fressen?

Ich habe keine Ahnung; ich weiß nur Eines:
Als Kind bin ich vor der Schule mit unserem Nachbarn und seinen Kühen zur Weide gegangen. Dort konnten sie den ganzen Tag bleiben. Abens haben wir sie alle wieder in den Stall geholt. War für die Kühe bestimmt eine schönere Situation als heute. Für mich gab es nichts Schöneres als mit den Tieren zusammen zu sein.

Ihr lieben Bauern könnt das leider nicht mehr so handhaben. Das ist schade, weil es so von "oben" herab bestimmt wird.

Ich spreche aus dem Herzen aller mir bekannter Hundehalter: Lasst uns weiterhin freundlich und respektvoll miteinander umgehen.                Sigrid Mille